Unternehmensberatung für den Mittelstand

Unternehmensberater – auch Consultants oder genannt – beraten Entscheider und das leitende Management in Unternehmen, Behörden oder öffentlichen Institutionen zu den unterschiedlichsten betrieblichen Themen.

Definition

Unternehmensberatung für mittelständische Unternehmen

Unternehmensberatung im Mittelstand: Schwerpunkte der Beratung sind häfig das Personalwesen, das Rechnungswesen, der Einkauf oder der Vertrieb. Zunehmend suchen Unternehmen im Mittelstand auch Beratung zu Themen wie Organisationsentwicklung, Organisationsberatung, Personalentwicklung und zur Nachfolge. Managementberatungen spezialisieren sich auf Branchen oder Funktionen, andere auf Teilbereiche zur Steigerung betrieblicher Effektivität und Effizienz.

Neben der strategischen Unternehmensberatung werden Berater auch als Sparringspartner für das Management gentutzt, insbesondere bei Themenfeldern, bei denen eine externe Reflexion aus Gründen der Diskretion oder Neutralität wichtig ist. Bei entsprechender Qualifikation bietet die Unternehmensberatung auch Management-Coaching.

„Unternehmensberater“ ist keine rechtlich geschützte Berufsbezeichnung. Somit ist das Spektrum der Kompetenzen und Qualität sehr breit. Wenn Sie sichergehen möchten, einen kompetenten Unternehmensberater an Ihrer Seite zu haben, sollten Sie Berater mit langjähriger und relevanter, eigener Praxiserfahrung aus dem Management, bzw. dem Ihnen wichtigen Bereich verpflichten.

Unternehmensberater arbeiten in der Regel selbstständig oder in kleineren Firmen mit bis zu 20 Kollegen im Verbund. Daneben gibt es bekannte Beratungsgesellschaften wie „The Big Four“: McKinsey, PwC, Deloitte, Ernst & Young, die sich auf Wirtschaftsprüfungen und Wirtschaftsberatungen fokussieren. Werden ganze Konzerne beraten oder liegen multikomplexe Strukturen vor, arbeiten die Unternehmensberater in dafür spezialisierten Teams, die Experten im jeweiligen Fachbereich einsetzen.

In der Mittelstandsberatung sind eher kleinere Beratungsfirmen aktiv, die auf die sehr speziellen Herausforderungen sehr flexibel eingehen. Sie sorgen dafür, dass die individuellen Belange berücksichtigt und die dementsprechend vereinbarten Beratungsziele erreicht werden. Auch engagieren sich diese Gesellschaften in der operativen Umsetzungsbegleitung wenn es darum geht, abgeleitete Konzepte pragmatisch in der Organisation erfolgreich umzusetzen.

Der Unterschied

Coach oder Consultant?

Wodurch unterscheiden sich Coaching und Beratung? In welchen Fällen sollten Sie sich mit Ihrem Unternehmen an einen Berater wenden?

Management- oder Unternehmer-Coaching:
Ein Coach unterstützt Sie dabei, Ihre persönlichen Ideen und Potenziale für die Unternehmensentwicklung zu finden und erfolgreich umzusetzen. Ziel des Coachings ist es, Potenziale durch Reflexion zu erkennen, die Lösungsfindung systemisch mit vorhandenen Ressourcen der Persönlichkeit zu unterstützen, klare Ziele und Handlungsableitungen zu definieren und bei der Umsetzung zu begleiten.

Consulting:
Berater hingegen geben Ihnen konkrete Handlungsempfehlungen auf Basis benannter Themen oder identifizierter Potenziale. Empfehlungen sind Teil des Beratungsprozesses im Unternehmen, der Analyse, Planung, Umsetzung und anschließende Kontrolle umfasst. Neben der Konzept- oder Strategieempfehlung sollte der Berater die Umsetzung in Ihrer Organisation begleiten. Neben Methodensicherheit sind relevante Praxiserfahrungen des Beraters entscheidend für den Erfolg. Letzten Endes zählt nicht das Konzept, sondern das Ergebnis, das Sie nach erfolgreicher Umsetzung erzielen.

Was ist Consulting nun genau?
Unter Consulting versteht man die projektbezogene oder dauerhafte Beratung, Unterstützung oder Begleitung des Managements eines Unternehmens durch externe Spezialisten oder ein Beratungsunternehmen.

Vorteile des Consultings:
Externe Berater sind nicht im System bzw. der Organisation eingebunden und haben daher den Blickwinkel von Außenstehenden: Einerseits emotionsneutral, anderseits mit dem Erfahrungsblick aus eigener Managementveranwortung, sowie bereits erfolgreich abgeschlossener Beratungsmandate, die ähnlich gelagert sind. Die Vorteile für Sie:

  • objektive Beratung
  • frei von persönlichen Interessen aufgrund innerbetrieblicher Sensibilitäten ist die externe Beratung "ungeschönt" und vorbehaltsfrei
  • „ehrlichere“ Reflexion der Ziele oder Potenziale, zumal wenn diese mit individuellen Management- oder Führungspersönlichkeiten verbunden sind
Effizienz oder Effektivität

Zwei Gründe für die Unternehmensberatung im Mittelstand: Effizienz und Effektivität

Bei der Beratung zur Effizienz geht es um Lösungen für den optimierten Ressourceneinsatz und darum, unnötigen Ressourcenaufwand zu eliminieren. In Bezug auf Effektivität richten Berater ihr Augenmerk auf die vorhandenen Potenziale eines Unternehmens, die Optimierungsmöglichkeiten haben (persönlich, fachlich, systemisch oder prozessual). Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Beratung sind neben einer guten Analyse eine enge Abstimmung mit dem Management, ein klarer Zielfokus sowie realistische Konzepte für die Umsetzung des Changes oder Developments. Idealerweise begleitet die Unternehmensberatung das Management und das Unternehmen auch bei der Konzeptumsetzung bis zur Realisierung.

Ihr Unternehmensberater analysiert zunächst, wo Ihr Unternehmen Ressourcen sparen oder wie es höhere Gewinne erzielen kann. Nachdem die Berater das vorgeschlagene Konzept mit Ihrem Unternehmen abgestimmt haben, leiten sie die Umsetzung erforderlicher Maßnahmen ein, die zum wirtschaftlichen Erfolg Ihres Unternehmens beitragen. Häufig werden Berater dazu auch im Rahmen der Organisationsentwicklung, Organisationsberatung oder Nachfolgeberatung hinzugezogen.

Unternehmensberater arbeiten in der Regel selbstständig als Einzelberater oder fest angestellt in einem Unternehmen. Individuell agierende Mittelstandsberater gehören in der Regel einem Beratungshaus an. Dieses bündelt mehrere Berater und Experten, sodass Synergien verschiedener Kompetenzen entstehen und gemeinsame Kapazitäten genutzt werden. Die Vorteile: Die Konzeptumsetzung gerät nicht ins Stocken, wenn einzelne Berater ausfallen. Zudem wird die Konzeptentwicklung im Beratungshausvor der Umsetzung intern gespiegelt bzw. reflektiert.

Managementberatung_Organisationsentwicklung_Mittelstand
Analyse und Beratung im Mittelstand

Die Phasen und Aufgaben der Unternehmensberatung

Analysieren des Ist-Zustands im Unternehmen

Berater identifizieren zunächst Schwachstellen oder ineffiziente Abläufe in der Organisation und erstellen auf dieser Grundlage ein Gutachten, zeigen Potenzialbereiche auf und definieren Umsetzungschancen nach Wirksamkeit.

Formulieren der Ziele

Nach der Ist-Analyse formulieren Berater die Ziele, um den angestrebten Soll-Zustand zu erreichen. Die Zielformulierung wird mit dem Management oder Mandanten abgeglichen und auf die Erwartungen, sowie Priotitäten abgestimmt.

Erstellen von Potenzialanalysen

Die Unternehmensberatung ermittelt die vorhandenen Potenziale für höheres Wachstum und gesteigerte Umsätze.

Entwickeln neuer Strategien

Anschließend prüfen die Berater, ob Veränderungen in betroffenen Abteilungen realisitsch und sinnvoll sind. Ihre Schlussfolgerungen fließen in ein Umsetzungskonzept mit Umsetzungsempfehlungen.

Erarbeiten von Lösungsweg und Umsetzungsstrategie

Berater entwickeln die Umsetzungsstrategie mit den erforderlichen Aktivitäten, Meilensteinen, Maßnahmenplänen und ggf. KPIs. Zudem dokumentieren sie das Konzept.

Einrichten von Maßnahmencontrolling

Auch das Umsetzungscontrolling übernehmen Berater. Je nach Auftragstiefe arbeiten sie dabei mit Management und betroffenen Fachabteilungen zusammen. Wenn notwendig, dann stellen sie eine erforderliche Nachsteuerung sicher.

Beraten zur Finanzierung

Bei Finanzierungs- und Geschäftsfragen stehen Berater dem Unternehmen stets beratend zur Seite.

Gründe für eine Unternehmensberatung

Warum ist eine Unternehmensberatung wichtig?

Angesichts des steigenden Wettbewerbsdrucks und angespannter Märkte ist der Blick von außen auf das Unternehmen wertvoll. Einer der häufigsten Gründe für den externen Beratereinsatz ist, dass die Mitarbeitenden gerade in mittelständischen Unternehmen nicht die Ausbildung, Qualifikationen oder Kapazitäten haben, als beratende Organisationsentwickler konsequent durchgängig bestehende Probleme zu lösen.

Beispiel: Effizienz in der Produktion
Viele Unternehmensberatungen konzentrieren sich auf die Effizienzsteigerung in der Produktion. Häufig fehlt in Unternehmen der notwendige der Abstand, um über effizientere Vorgänge nachzudenken. Unternehmensberater analysieren die einzelnen Prozesse aus der Sicht eines Dritten mit tieferen Erfahrungswerten. Anschließend erstellen sie Modelle, die Schwachstellen aufzeigen, und leiten daraus Verbesserungsmöglichkeiten ab.

In guten Unternehmensberatungen arbeiten praxiserfahrenen Branchenspezialisten oder Tätigkeitsexperten, die die Verantwortung für die operative Umsetzung aus eigener Erfahrung gut kennen. Gerade Unternehmensberater, die neben einer Strategieausbildung auch fundierte Praxiserfahrung haben, geben dann Strategieempfehlungen, die sich in der Realität auch umsetzen lassen, aus eigener Change- bzw. Development - Managementerfahrung.

Gründe für Unternehmensberatungen

  1. Intern können die Probleme nicht gelöst werden
  2. Probleme sollen möglichst schnell gelöst werden
  3. Efahrungstiefe und Professionalität des eingesetzten Beraters

All die Hindernisse, die den firmeninternen Mitarbeitern im Wege stehen, um Lösungen zu erarbeiten, limitieren die externen Mitarbeiter nicht.

Vorteile der Mittelstandsberatung

Worauf kommt es bei der Mittelstandsberatung an?

Praxisrelevanz und Umsetzbarkeit: Die Vielfalt im Mittelstand erfordert eine stets individuelle Vorgehensweise: immer bezogen auf die aktuelle Situation des Unternehmens. Angemessene Umsetzungsmöglichkeiten: Mittelständische Unternehmen agieren in der Regel mit knappen Ressourcen. Jegliche Veränderung muss an die vorhandenen Möglichkeiten des Unternehmens individuell angepasst sein. Kapazitäten und Kompetenzen der Organisation werden im Beratungskonzept berücksichtigt. Oft geht ein Beratungsmandat mit einer Management- oder Führungskräfteunterstützung in der Umsetzungsphase einher. Pragmatische Ansätze sind wichtiger als gehypte Konzepte der Managementliteratur.

Was sind typische Probleme beim Mittelstand?

Kapazität und Kompetenz außerhalb eigener Wissenssilos: Gesellschafter, Inhaber und Geschäftsführer wollen das Unternehmen performant weiterentwickeln, häufig sind sie und die Organisation jedoch im Tagesgeschäft operativer Verantwortung verhaftet. Viele mittelständische Unternehmen sind zudem organisch gewachsen und reflektieren das eigene, dabei entwickelte Wissen begrenzt auf die eigene Erfahrungswelt. Die Betrachtung von außen macht Potenziale sichtbar, die intern nicht erkannt werden. Mit ihrem objektiveren Blick sind Berater auch zunehmend beim Thema der Nachfolge gefragt, gerade kleine und mittlere Unternehmen haben wachsenden Bedarf an Nachfolgeberatung samt Begleitung im Prozess.

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Aus der Praxis

Woran es häufig scheitert

Berater hören in der Praxis häufig Aussagen wie diese: „Wir haben einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess und unsere Abläufe bereits bis zum Optimum ausgereizt.“ Dies trifft meist bezogen auf die (ggfs. auch digitalen) Prozesse zu. Doch jedes zweite „digitale Projekt“ scheitert und vier von fünf Prozesseinführungen schlagen fehl. Häufigster Grund: Durch die Ausrichtung auf die Technologie geraten die Menschen und die erforderlichen Veränderungen in der Organisation aus dem Blick.

Während das Management von der gestiegenen Systemeffizienz überzeugt ist, unterlaufen Mitarbeitende womöglich neuen Abläufe: Sie nutzen „Workarounds“ oder ignorieren neue Prozesse oder Vorgehensweisen. Berater unterstützen dabei, bei den Veränderungen auch die Menschen durchgängig im Prozess „mitzunehmen“, denn Wird der Faktor Mensch vernachlässigt, liefert eine durch die Unternehmensberatung initiierte Veränderung nicht das gewünschte Ergebnis. Gescheiterte Fusionen im Banken- oder Automobilbereich sind beste Beispiele dafür.

Aufgrund des Veränderungsdrucks im Markt sehen sich auch kleine und mittelständische Unternehmen zunehmend nach einer Alternative um, wenn interne Maßnahmen für Potenzialverbesserung nicht ausreichen. Sie haben die Wahl, sich an Einzelberater, renommierte Beratungshäuser oder individuell agierende „Boutiquen“ zu wenden.

Vorteile der Boutiquen unter den Managementberatungen

Maßgeschneiderte Mittelstandsberatung

Im Mittelstand geht der Trend zur Unternehmensberatung durch „Boutiquen“: Diese spezialisierten Firmen gehen bei der Mittelstandsberatung individuell auf die Situation Ihres Unternehmens ein. Die Berater solcher Häuser haben meist fundierte Praxiserfahrung und sind auf bestimmte Branchen spezialisiert. Neben der fachlichen Kompetenz bieten Boutiquen deutlich mehr: Sie gehen aufgrund eigener Managementerfahrung aus operativen Fachverantwortungen mit Empathie und auf Augenhöhe auf die Menschen sämtlicher betroffenen Ebenen ein, da sie ihre Perspektive aus eigener Erfahrung kennen und ihre Sprache sprechen.

Als kleines und mittleres Unternehmen profitieren Sie von Boutiquen, weil Sie diese weitaus tiefer in Projekte involvieren können, als dies bei großen Beratungsgesellschaften mit Standardkonzepten der Fall ist. In kleinen Beratungsfirmen arbeiten Beraterinnen und Berater eng zusammen. Als eingespieltes Team gehen sie vom 1. Tag an auf Ihre Belange ein. Bei großen Häusern gibt es diese Nähe weniger und die Beraterteams müssen sich häufig erst finden. Die Berater von Boutiquen bieten zudem Projekterfahrung in kleinen und mittleren Firmen, anstelle Standardkonzepte herunterzubrechen.

Beratungsboutiquen liefern umsetzbare Konzepte
Berater von Beratungsboutiquen liefern mittelständischen Unternehmen Konzepte, die sich nachhaltig und pragmatisch umsetzbar sind. Neben Effizienz und Effektivität berücksichtigen diese spezialisierten Beratungsfirmen das individuelle mittelständische Umfeld, die Menschen und die Kultur Ihres Unternehmens.

Consulting Arten

Welche Arten von Consulting für Unternehmen gibt es?

Die Beratung in einem Unternehmen ist vielfältig und einem stetigen Wandel ausgesetzt. Zu den Klassikern von Consulting für Unternehmen gehören:

  • Organisationsberatung: Entwicklung der Organisation
  • Strategieberatung: Entwicklung von Unternehmens-, Markt-, Wettbewerbs und Wachstumsstrategien sowie die Entwicklung von Geschäftsmodellen
  • Prozessberatung: Optimierung der Prozesse, Prozessmanagement und Steigerung der Effizienz
  • Führungsberatung: Steuerung des Unternehmens, Organisation der Führung und Entwicklung von Managementmodellen

Consulting kann alle Bereiche der Wertschöpfungskette betreffen, wie zum Beispiel die Produktion, das Marketing und den Vertrieb, den Einkauf, die Finanzen und die Logistik.

Fokus Mittelstand

Wie funktioniert die Unternehmensberatung im Mittelstand?

Die Unternehmensberatung in kleinen und mittlere Unternehmen läuft in der Regel anders ab, als die Betreuung durch große Beratungsgesellschaften:

  • Projektaufträge werden normalerweise nach Tagessatz vereinbart und abgerechnet
  • Für bestimmte Zeitfenster werden „kontinuierliche“ Managementbegleitungen vereinbart
  • Tage und Projektziele werden klar beschrieben und festgelegt
  • Im Mandatsvertrag werden die gesamten Tage und das damit einhergehende Investment in das Beratungsprojekt transparent dargelegt
Ein Blick in die Zukunft

Unternehmensberatung der Zukunft

Waren früher „Alleskönner“ gefragt, die vor allem durch ihre Moderationsfähigkeiten überzeugten, sind es heute Fachspezialisten mit Expertise eigener Erfahrungs- und Umsetzungskompetenz. In vielen, größeren Unternehmen arbeiten ehemalige Berater, die Erfahrung darin haben, Projekte zu initiieren und zu steuern. Der Bedarf an Beratern, die ihre Stärke ausschließlich im Projektmanagement oder der Moderation haben, sinkt stetig, denn dieses Wissen ist ausreichend in den Unternehmen vorhanden.

Der Mittelstand braucht mehr als maßgeschneiderte Strategiekonzepte. Kleine und mittlere Unternehmen benötigen eine konsequente Umsetzungsbegleitung. Während große Konzerne auf eine Beratung zur langfristig ausgelegten Konzernstrategie setzen, profitiert der Mittelstand von Experten, die mit eigener Praxiserfahrung kurz-, mittel- und langfristige Potenziale sehen und die Umsetzung von Veränderungen bis zum erfolgreichen Ergebnis begleiten.

Kosten

Was kostet eine Unternehmensberatung?

Für Beratungsleistungen werden in der Regel Tageshonorare berechnet, deren Höhe von der Praxiserfahrung der Beraterin oder des Beraters abhängt:

Tagessatz

Der reine Tagessatz eines Beraters – für einen Tag im Unternehmen des Mandanten – beginnt bei etwa 1.500, – € bei einem Junior-Berater. Hinzu kommen Aufwendungen wie Reisekosten, Vor- und Nachbereitung und Konzeptentwicklungstage.

Tageshonorar eines Experten

Experten haben eine Praxiserfahrung von mehr als 10 Jahren. Ihr Tageshonorar beginnt bei ca. 2.500, – € zzgl. Nebenkosten.

Tageshonorar eines Senior-Professionals

Senior Professionals verfügen über mindestens 15 Jahre Erfahrung im operativen Management und in einer seriösen Beratungsgesellschaft. Ihr Tageshonorar beginnt bei ca. 2.800, – €, zzgl. Nebenkosten.

Expertenhinweis

Empfehlenswert ist stets eine Honorarvereinbarung, die Vor- und Nachbereitung einschließt. In der Regel bieten Berater ein kostenloses Erstgespräch vor Ort im Unternehmen an, damit sich das Management von der Kompetenz und der Synergie mit dem Berater überzeugen kann. Gleichzeitig sollten Kontingentvereinbarungen (z.B. eine bestimmte Anzahl von Tagen, oder über einen bestimmten Zeitraum) stets mit einer Ausstiegsklausel versehen sein. Empfehlenswert ist die Vereinbarung der Möglichkeit eines vorzeitigen Projektendes oder Projektstopps mit 4 Wochen Vorlauf.

Welche Leistungen umfassen Beraterhonorare

Beraterhonorare berücksichtigen nicht nur die Stunden vor Ort im Unternehmen. Vielmehr spiegeln sie die langjährige Erfahrung der Berater wider, die entscheidend für den Projekterfolg ist. Die Investition in eine Beratung durch versierte Experten oder Senior Professionals zahlt sich trotz höherer Kosten für ein Unternehmen aus: Die höhere Effizienz, eine größere Effektivität aufgrund des Erfahrungsschatzes sind beduetend für den Projekterfolg.

Wichtige Hinweise zu den Honorarangaben

Die Angaben zu den Honoraren sind nicht als formelle Preisempfehlungen zu verstehen. Das kalkulierte Tageshonorar für eine Beratung bemisst sich auch nach dem Umfang (Anzahl kalkulierter Tage und Zeitraum insgesamt), der Individualität und der Intensität des Mandates (Umfang der Vor- und Nachbereitung).

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