Freelancer / Projektmanager

Personalberatung nutzen für passende Freelancer? Erfolgreiche Projektvergabe an Freiberufler

Zu oft geht es daneben: Die Vergabe von Projekten an Freelancer und Freiberufler ist im Bereich der IT-Landschaft oder im IT- Projektmanagement und auch im Engineering Segment bei vielen Unternehmen im Mittelstand bereits „gang und gäbe“. Die traurige Wahrheit ist auch, dass 48% der vergebenen Projekte leider nicht in der Zeit, in der Qualität oder zum geplanten Budget abgeschlossen werden. Das muss nicht sein. Zu den Ursachen und einer probaten Lösung

Im zunehmenden Maße werden Projekte bis hin zum Projektmanagement an freiberufliche Spezialisten, so genannte Freelancer, vergeben. Die Ergebnis- Performance lässt in der Praxis jedoch häufig zu wünschen übrig. Das dramatische ist, dass das eben leider erst dann festgestellt wird, wenn der Schaden bereits angerichtet ist. Es braucht länger, funktioniert nicht wie gewünscht, wird teurer als geplant, usw.… Trotz zahlreicher Portale für die Suche nach den scheinbar passenden Experten und einer guten Projekteschreibung bei der Vergabe bzw. der Auftragsbeschreibung.

Zur aktuellen Situation

Man fragt sich schon, was von „vor der Krise“ nach der Krise in diesem Zusammenhang Bestand hat. Die Unternehmen fahren bereits seit geraumer Zeit die eigenen Personalressourcen herunter und bedienen sich aus wirtschaftlichen Erwägungen dann eher situativ eines externen Experten für das jeweilige Fachprojekt, unabhängig in welchem Unternehmenssegment. Das ist mittlerweile ein fundiert anhaltender Trend, und dieser wird in der derzeitigen Situation gerade drastisch deutlicher: Die Zusammenarbeit der Freiberufler und Freelancer mit Unternehmen. Hinzu kommt, dass immer mehr „Young Professionals“ unter dem Aspekt des persönlichen Freiheitsgedanken und ihrer Unabhängigkeit in diesem Segment Ihr Wohl suchen und die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen diesem Trend entsprechenden Nährboden geben. Das muss nicht schlecht sein und Fakt ist, dass dieses Modell der Projektvergabe weiteren Zulauf erhalten wird: Durch Unternehmen einerseits und durch die Freelancer auf der anderen Seite.

Die Vorteile hinter den Kulissen

Für Unternehmen gibt es viele Vorteile, eben nicht nur in unsicheren Zeiten mit Freelancern zu arbeiten. Z.B. sind Freelancer eigenständiges Arbeiten nicht nur gewohnt. Sie haben sich eben auch ausdrücklich dafür entschieden, mit vielen Risiken, die Sie dem Unternehmen abnehmen. Und in letzter Konsequenz, der Eigenverantwortung, steckt doch in jedem ein eigener Unternehmer und man erwartet als Auftraggeber einen Ergebnisdrang frei von Arbeitszeit, Urlaubstagen und weiteren Sozialverpflichtungen.

Aus Sicht der Freiberufler/Freelancer ergeben sich ebenfalls Motivationen. Was bei der Generation Y ordentlich Fahrt aufgenommen hat, und ebenfalls mit der nachkommenden Generation weiter Geschwindigkeit aufnimmt, ist … das flexible Arbeiten! Nicht Sicherheit ist das Stichwort der Generationen, sondern Lernen & Flexibilität. Unter den High Potentials finden sich mittlerweile annähernd ebenso viele Freelancer wie Angestellte in Unternehmen, Tendenz eher steigend.

Die Generation X, oder anders: Alle ab Ende 50, die noch nicht daran denken in den nächsten Jahren in Rente zu gehen, gehören genauso zu einer wachsenden Gruppe an Freelancern. Hintergrund: Zu Zeiten der Renteneinführung (1889 unter Bismarck verabschiedet!) wurden Menschen im Durchschnitt 66 Jahre alt, heute wird man (wenn’s gut läuft) weit über 80. Nur natürlich, dass man in der heutigen Zeit selbst mit Mitte 60 oft noch nicht an das Aufhören denken möchte - zum Glück! Der Wunsch der Unternehmen eine Fachaufgabe hingegen mit einem Senior „jenseits der 50“ zu besetzen, ist eher zurückhaltender und bei Restrukturierungsmaßnahmen großer Konzerne bekommt diese Altersgruppe mal recht schnell ein „lukratives Abfindungsangebot“… trotz Energie, Kompetenz, Erfahrung und Performance.
Diese Altersgruppe ist jedoch nicht selten äußerst effektiv und bewältigt ein anderes Niveau von Problemstellungen mit hoher Seniorität und somit Souveränität. Nebenbei sind sie noch hoch gefragte und gesuchte Mentoren für die jüngere Generation.

Zu den Chancen

Wenn diese Trends zusammentreffen entstehen Synergiemöglichkeiten. Zu guter Letzt flexibilisiert man das Unternehmen, seine Prozesse, die Mannschaft. Denn vielleicht benötigt man für eine Ideenumsetzung, ein Projekt oder einen Auftrag nicht gleich einen neuen, fest eingestellten Kollegen, sondern eben einen Freelancer-Kollegen, oder -Kollegin, der/die genau für diese Zeit, dieses Projekt und dieses sequenzielle Ergebnis mitarbeitet.

Zur möglichen Lösung

Es braucht die richtige Lösung, damit ein Projekt auch mit dem richtigen Freelancer besetzt wird. Der Match zwischen Unternehmen, Projekt und Freelancer scheitert nicht selten an einer zunehmenden „Tinder-Kultur“ auf Projekt- oder Freelancer- Portalen. Auf der einen Seite fehlen sensible Details des wirklichen Projektanspruches, auf der anderen Seite werben Experten mit Fachkompetenzen unterschiedlichster Qualitäten. Man hat aufwändig gesucht, geprüft, sich 3 oder 4 Experten angesehen. Und dennoch kommt es später leider viel zu häufig zur eingangs geschilderter Enttäuschung, bzw. zum wirtschaftlichen oder kulturellen Schaden.
Ein konkretes Angebot:
Als Personalberatung sind wir Spezialisten darin, die besten Fachexperten für eine Aufgabe zu suchen. Und zwar nicht im Tinder- Verfahren, sondern mit gezielter Recherche, dedizierter Ansprache geeigneter Professionals, expliziten Auswahl- und Qualifizierungsmaßnahmen in mehrstufigen Interviews und Screenings passender Hard- und Soft Skills. Nicht nur, bis wir den besten Kompromiss, sondern eben die beste Besetzung gefunden haben: Dem Perfect Fit zwischen Unternehmen und Experten.

Immer häufiger werden wir gefragt, ob wir das auch für Freelancer, bzw. Freelancing- Projekte tun können. Und ja, das bieten wir auch als Unterstützung an und erweitern unser Angebot:

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Noela Seelhorst
Managementberaterin / Executive-Partnerin

Dieser Blog-Beitrag wurde am 15. März 2021 veröffentlicht.