Leadership

Dirk Nowitzki; The Dunking Deutschman als Beispiel für gutes Leadership

Parallelen zwischen Sport und Unternehmensführung: Was können Führungskräfte von großen Sportlern zum Thema Leadership lernen ?

Ein „großer Mensch“ der Basketballszene verlässt das Parket – Dirk Nowitzki.

Wie schon vor ihm Michael Jordan, Kareem Addul-Jabbar oder Kobe Bryant, gibt es ganz viele Parallelen zur Unternehmensführung, was Führungskräfte von großen Sportlern lernen können.

Diese Menschen sind Leader! Richtig! Sie waren Leader und werden immer Leader sein!

Es gibt viele Beispiele aus vielen Bereichen des Sports. Diese Menschen beeindrucken auch außerhalb der Arenen dieser Welt.

Trotz der gigantischen sportlichen Erfolge hat z.B. Dirk Nowitzki, den Hype um seine Person, immer sehr klein gehalten – er ist auf dem Boden geblieben. Er hat den Rummel um seine Person oft gar nicht verstanden, warum Menschen ihn wegen seines Talents und der Fertigkeit, einen Ball in den Korb zu werfen, verehren.

Das ist genau der Punkt, der große Unterschied, was ich als Leadership bezeichne.

  1. Bodenständigkeit und Augenhöhe
  2. Respekt und Wertschätzung
  3. „Weniger ist mehr“
  4. „Im Rhythmus bleiben“
  5. Über sich selbst lachen

Wir benötigen in den Chefetagen und in den Führungsriegen keine „Machtdenker“ mehr, die mit Angst und Anweisungen versuchen, ein Unternehmen zu steuern und zum Erfolg zu bringen.

Wenn Mitarbeiter schon sonntags schlecht schlafen, weil Sie am Montag zur Arbeit müssen, ist irgendetwas faul. Sie haben Angst und das kann nicht gut sein, für niemanden.

Haltet es wie diese Sportler- das eigene Ego klein, das Team ist der Star! Liebe Chefs und Führungskräfte, begebt Euch auf Augenhöhe mit den Menschen, die für Euch arbeiten, hört zu und nehmt sie ernst.

Ich spreche mit jedem gleich, egal ob es sich um den Müllmann oder den Präsidenten der Universität handelt.
„Albert Einstein“

Zeigt Respekt für die geleisteten Arbeiten und Wertschätzung für die Menschen, vergesst es nicht, es muss nicht immer ein Scheck über 1.000 € sein und ganz wichtig:

Feiert Euch nicht selbst, für Dinge die Ihr nicht geleistet oder getan habt! Es kommt raus, ganz sicher!

Weniger ist mehr, geht mit gutem Beispiel voran, wie Dirk Nowitzki, verzichtet auf Gehaltserhöhungen und investiert in das Team, in den Erfolg. Vielleicht kommt dann auch mal eine Einladung zum Mittagessen, wenn ihr Euch das gar nicht mehr selbst leisten könnt.

Auch wenn es mal nicht so gut läuft, es gibt Menschen um Euch herum, die auch Ideen haben und kreativ sind. Unternehmen gehen nicht gleich insolvent, wenn es mal ein schlechtes Quartal gibt oder der CFO es sagt. Man muss nicht gleich Leute entlassen und die große Sparbremse ziehen, dann bekommen halt mal einige der Stakeholder nicht so viel. Damit müssen die Menschen, die für Euch arbeiten, ständig leben.

Lacht über Euch selbst, nur wer sich selbst nicht so wichtig nimmt, wird Erfolg haben.

Wir können der Tatsache nicht ausweichen, dass jede einzelne Handlung, die wir tun, ihre Auswirkung auf das Ganze hat.
„Albert Einstein“

George Chafroff
Berater / Executive-Partner

Dieser Blog-Beitrag wurde am 17. April 2019 veröffentlicht.